IMMUNSYSTEM STÄRKEN MIT YOGA

Gestresst über Coronavirus?

So kann Yoga helfen.

Setzen Sie Ihre Asana, Atemarbeit und ein paar ayurvedische Kräuter und Rituale ein, um sich zu entspannen und besser zu schlafe, um Ihr Immunsystem zu stärken.

Hier sind ein paar Tipps, wie Sie sich vor grippalen Infektionen noch schützen können.

 

  1. Gurgeln Sie warmes Salzwasser und spülen Sie ihre Nase mit Salzwasser. Keime und Bakterien hängen 24 Stunden in der Nase und im Rachen, bevor sie in Ihren Blutkreislauf eindringen und Ihre Immunität beeinträchtigen. Salz beseitigt sie. Sie können diese Salzwasserspülungen als vorbeugende Maßnahme oder wenn Sie sich krank fühlen, verwenden.
  2. Schlafen Sie aus. Gehen Sie zwei bis drei Stunden nach Sonnenuntergang ins Bett und stehen Sie mit der Sonne auf, um einen gesunden Tagesrhythmus aufrechtzuerhalten.
  3. Vermeiden Sie große, schwere und späte Mahlzeiten, da diese schwer verdaulich sind und zu «Ama» oder unverdauten Nahrungsmitteln führen, die auch die Immunität beeinträchtigen können.
  4. Trinken Sie Tulsi-Tee, der bekannt ist, als Stress-, Fieber-, Kopfschmerzen Beseitiger und Lungenreiniger.
  5. Sie können mit dem ayurvedischen Mittel Ashwagandha die Immunität stärken und immunschwächende Müdigkeit und Angst bekämpfen. Auch Kurkuma gilt als natürliches antimikrobielles Mittel.
NATÜRLICHES ANTIBIOTIKUM - SELBST HERGESTELLT

Natürliches Antibiotikum – Selbst hergestellt

Warum das natürliche Antibiotikum zur Prävention eingesetzt wird

Natürlich ist die nachfolgend hergestellte Rezeptur nicht für lebensbedrohliche Akutfälle gedacht. Suchen Sie in einer solchen Situation in jedem Fall Ihren Arzt auf - nicht zuletzt deshalb, weil das natürliche Antibiotikum nach dem Ansetzen zwei Wochen lang reifen muss. Es ist daher eher ein Mittel zur Prävention, z. B. in Zeiten, wenn Infekte grassieren. 

Das natürliche Antibiotikum bekämpft aufgrund der Eigenschaften seiner Zutaten viele verschiedenen Bakterienarten. Auch wirkt es gegen manche Parasiten und Pilze (z. B. Candida). Es verbessert überdies die Blutzirkulation und den Lymphfluss. Das Geheimnis sollen dabei nicht die einzelnen Zutaten sein, sondern ihre Kombination. Erst im Zusammenspiel sollen sich die extrem wirksamen Eigenschaften gegen unzählige Krankheitserreger zeigen.

Zutaten und Zubereitung: "Natürliches Antibiotikum"

Am besten tragen Sie während der Zubereitung Ihres natürlichen Antibiotikums Handschuhe, da Sie mit scharfen Zutaten hantieren werden und sich die Schärfe nur wieder schwer von den Händen entfernen lässt. Auch werden sich Ihre Nasenschleimhäute schnell gereizt fühlen. Vielleicht müssen Sie niesen oder – wie man das vom Zwiebelschneiden kennt – kurzfristig weinen. Aber es lohnt sich allemal, diese eher unbedeutenden Begleiterscheinungen in Kauf zu nehmen, da das Ergebnis Sie vor bakteriellen Angriffen schützen kann.

Zubereitungszeit: ca. 15-20 Minuten – zzgl. 2 Wochen Ziehzeit

Bei nachfolgender Rezeptur handelt es sich um ein traditionelles und bewährtes Rezept. Wenn Sie daher die eine oder andere Zutat aus welchen Gründen auch immer weglassen oder austauschen möchten, dann verändern Sie die Rezeptur und möglicherweise auch die Wirkung. 

Im Falle von Unverträglichkeiten oder Allergien auf einen Bestandteil sollten Sie das Rezept selbstverständlich entsprechend verändern, bevor Sie es einnehmen und sodann erst recht krank werden würden.

Die Zutaten für ca. 0,7 Liter

  • 700 ml Apfelessig (Bio und naturtrüb)
  • 25 g Knoblauch – schälen und reiben
  • 70 g Zwiebeln – schälen und fein würfeln
  • 17 g frische Pepperoni/Chili (ca. 2 Stück) – und zwar die schärfsten, die Sie finden können – kleingeschnitten
  • 25 g frischer Ingwer – waschen und fein reiben
  • 15 g frischer Meerrettich – schälen und fein reiben
  • 27 g frische Kurkumawurzeln – waschen und fein reiben
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Blütenhonig

Die Zubereitung

Geben Sie – bis auf den Apfelessig – alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und mischen Sie sie gründlich.

Füllen Sie die Mischung in ein Einmachglas.

Giessen Sie den Apfelessig dazu, sodass der Inhalt gut bedeckt ist. Schliessen Sie das Glas und schütteln Sie es kräftig.

Stellen Sie das Glas anschliessend zwei Wochen lang an einen kühlen und trockenen Platz. Schütteln Sie es während dieser Zeit mehrmals täglich. Die Wirkstoffe aus Knoblauch, Chili etc. gehen auf diese Weise in den Essig über.

Nach zwei Wochen giessen Sie den Essig in eine Flasche ab. Um so viel Flüssigkeit wie möglich zu gewinnen, pressen Sie den Mix im Glas so stark es geht zusammen, z. B. mit einem Löffel oder einem Stampfer. Sie können den Mix auch in ein sauberes Baumwolltuch geben und dieses gut ausdrücken.

Den Mix können Sie ab sofort in sehr kleinen Mengen als Gewürz zum Kochen verwenden. Die Flüssigkeit hingegen ist Ihr neues, selbst gemachtes natürliches Antibiotikum. 

Die Haltbarkeit

Es heisst in der ursprünglichen Quelle, das natürliche Antibiotikum müsse nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden und halte dennoch sehr lange. Eine konkrete Haltbarkeit wird jedoch nicht angegeben.

Wir empfehlen, das natürliche Antibiotikum sicherheitshalber in den Kühlschrank zu stellen. Die Haltbarkeit lässt sich dennoch leider nicht konkretisieren, da es sehr auf die Umstände der Zubereitung ankommt, wie hygienisch gearbeitet wird, welche Mikroorganismen sich ansiedeln etc.

So lange die Mischung frisch und würzig riecht und schmeckt, kann man es erfahrungsgemäss bis zu drei Monate lang oder länger anwenden. Ergeben sich jedoch geschmackliche oder optische Veränderungen, ist es nicht mehr geniessbar.

Natürliches Antibiotikum – Die Anwendung

  • Achtung: Die Mischung ist sehr stark und scharf! Wenn Sie generell scharfe Speisen und Gewürze nicht vertragen, sollten Sie das natürliche Antibiotikum nicht verwenden oder dieses erst in sehr kleinen Mengen auf Verträglichkeit testen.
  • Verdünnen Sie die gewählte Dosis mit Wasser. Manche Menschen können das natürliche Antibiotikum auch pur nehmen (was die Wirkung erhöht, vor allem wenn eine Infektion im Rachenraum vorliegt). Für einige Menschen ist es unverdünnt jedoch zu scharf und/oder zu sauer.
  • Nehmen Sie täglich 1 EL vom natürlichen Antibiotikum, um Ihr Immunsystem zu stärken und Erkältungen zu bekämpfen. Geben Sie diese Dosis am besten in ein Glas Wasser (150 ml).
  • Erhöhen Sie die Dosis langsam jeden Tag ein bisschen, bis Sie insgesamt die Menge eines kleinen Likörglases erreichen, das Sie ebenfalls mit Wasser verdünnen.
  • Wenn Sie gerade gegen eine ernsthaftere Krankheit oder Infektion kämpfen, nehmen Sie 1 EL der Antibiotika-Mischung fünf- bis sechsmal pro Tag (wiederum mit Wasser verdünnt) – je nach Verträglichkeit vor, zu oder nach den Mahlzeiten. Die Wirkung ist auf leeren Magen stärker, doch verträgt dies nicht jeder.
  • Als Kur (zur Prävention oder bei Krankheit) könnte man das Mittel beispielsweise 14 Tage lang nehmen, dann eine vierwöchige Pause einlegen und es erneut 14 Tage lang nehmen.
  • Besprechen Sie in Gegenwart von bestehenden Krankheiten oder auch wenn Sie bereits andere Medikamente nehmen, die Anwendung des natürlichen Antibiotikums mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker.
  • Setzen Sie keinesfalls vom Arzt verordnete Medikamente ab, um stattdessen das natürliche Antibiotikum zu nehmen! Nehmen Sie es in diesem Fall lieber zusätzlich - nach Absprache mit Ihrem Arzt. 
  • Kinder (bzw. deren Eltern) und Schwangere sollten die Einnahme mit dem jeweiligen Arzt besprechen.
  • Stillende Mütter sollten bedenken, dass das starke Aroma des natürlichen Antibiotikums in die Muttermilch übergehen könnte, was dem Säugling nicht unbedingt behagen muss. Wir empfehlen, vor der Anwendung in der Stillzeit, sich mit der Hebamme oder der Frauenärztin zu beraten.
  • Wenn Sie das natürliche Antibiotikum pur nehmen, können Sie nach der Einnahme eine Scheibe Orange oder Zitrone in den Mund nehmen, um die Schärfe im Mund zu lindern.
  • Sie können mit der verdünnten Mischung auch gurgeln.
  • Die natürliche Antibiotika-Mixtur kann natürlich auch in der Küche als Würze für Suppen und Eintöpfe verwendet werden. Gemixt mit Olivenöl entsteht ein hervorragendes, sehr gesundes Dressing.

Natürliches Antibiotikum – Die Inhaltsstoffe und deren Wirkungen

  • Knoblauch ist bereits von Natur aus ein starkes Antibiotikum mit weitreichenden gesundheitlichen Vorteilen. Knoblauch bekämpft viele schädliche Bakterien und Pilze. Gleichzeitig schont Knoblauch die Darmflora, ja, er soll gar die Zahl der nützlichen Darmbakterien erhöhen und kann somit zur Sanierung der Darmflora beitragen.
  • Zwiebeln sind die nächsten Verwandten des Knoblauchs. Sie verstärken die Knoblauchwirkung und stellen gemeinsam mit diesem ein starkes Duo gegen Krankheiten dar.
  • Meerrettich wirkt sich besonders vorteilhaft auf die Atemwege aus, die Nasennebenhöhlen und die Lungen. Verstopfte Neben- und Stirnhöhlen werden gereinigt, die Blutzirkulation wird verbessert und nahende Erkältungen oder die Grippe haben keine Chance mehr.
  • Ingwer und Chili hemmen Entzündungen, lindern Schmerzen und stimulieren enorm den Kreislauf. Sie bekämpfen Krankheiten an Ort und Stelle.
  • Kurkuma ist wohl im Hinblick auf die antibiotische Wirkung eines der besten Gewürze. Es bekämpft Infekte, reduziert Entzündungen, hemmt überdies die Krebsentwicklung, lindert sogar Gelenkschmerzen und beugt nicht zuletzt einer Demenz vor.
  • Schwarzer Pfeffer wirkt u. a. entzündungshemmend, immunstärkend und verdauungsfördernd. Zudem erhöht er die Bioverfügbarkeit von Kurkuma erheblich.
  • Blütenhonig leistet aufgrund seiner antibakteriellen, antimykotischen und antioxidativen Wirkung sowohl bei Infekten als auch bei vielen entzündlichen Prozessen gute Dienste. Eine ganz besondere Eigenschaft des Honigs soll seine Fähigkeit sein, die Bildung von Biofilmen zu verhindern. Biofilme sind Zusammenschlüsse krankhafter Bakterien im Körper. Honig soll das Kommunikationssystem dieser Bakterien stören können, so dass diese Bakterien nicht mehr als geschlossene Gruppe agieren können und so auch anfälliger für Gegenmittel, aber auch vom körpereigenen Immunsystem angreifbarer werden.
  • Apfelessig wurde zu Heilzwecken schon vom Vater der Medizin – Hippokrates – um 400 vor Christus verwendet. Man sagt, er habe im Krankheitsfall nur zwei Mittel eingesetzt: Honig und Apfelessig. Naturtrüber Apfelessig enthält Pektin, ein Ballaststoff, der hohe Cholesterinwerte senkt und den Blutdruck reguliert. Apfelessig unterstützt ferner den Mineralstoffhaushalt und damit die Knochengesundheit. Zwar liefert Apfelessig nur wenig Calcium, aber er hilft dabei, dass der Körper das Calcium aus der Nahrung besser resorbieren kann. Da Apfelessig ausserdem sehr kaliumreich ist, verleiht er dem Haar wieder Glanz, Nägeln Festigkeit und hilft überdies bei der Entgiftung des Körpers. Apfelessig enthält Apfelsäure, die sehr gut gegen Pilze und bakterielle Infektionen wirkt. Auch Harnsäurekristalle werden von der Apfelsäure rund um die Gelenke herum aufgelöst, was zu einer Linderung von Gelenkschmerzen führt. Weitere Informationen rund um Apfelessig, seinen Wirkungen und Anwendungen, finden Sie hier: Apfelessig – Nicht nur zum Abnehmen

Studien zu den Eigenschaften der einzelnen Zutaten des natürlichen Antibiotikums finden Sie unten im Quellverzeichnis.

KITCHARI

In der Ayurveda-Küche wird mit vielen Gewürzen gearbeitet. Auf diese Weise können wir direkt Einfluss auf unsere Bioenergien (Doshas) nehmen. Und wenn unsere Doshas im Einklang sind, bleiben wir gesund, fit und munter.

Auch beim Kitchari – einer klassischen ayurvedischen Speise aus Basmati-Reis und Mungbohnen – kommen zahlreiche Gewürze zum Einsatz. Den Schriften der altindischen Lehre zufolge, unterstützt Kitchari den Körper bei der Selbstreinigung und hilft Toxine auszuleiten. Mit frischem (Bio-)Gemüse ergänzt, wird Kitchari zu einem wirklich leckeren Erlebnis!

Besonders beeindruckend an Kitchari ist, dass es auf der einen Seite sehr sättigt und befriedigt. Auf der anderen Seite fühlt man sich nach der Mahlzeit leicht und guter Dinge. 

Das Rezept ansehen.

SUPPE AUS GEGRILLTEN TOMATEN

Eine einfache und bekömmliche Suppe wie diese trägt dazu bei, dass unser Körper gesund und unser Geist ausgeglichen bleibt. Versuchen Sie, möglichst reife, rote Tomaten zu bekommen. Doch auch wenn Ihnen dies nicht gelingt, sorgen die Karotten dafür, daß Ihre Suppe nicht zuviel Säure enthält. Dass die Tomaten vorher gegrillt werden, bringt einen Hauch von Exotik in unsere Mahlzeit. Für 4-6 Personen
ZUTATEN
450 g Tomaten

ZUTATEN

2 EL Öl
1 rote Paprikaschote, von Kernen und Stielansatz befreit und feingeschnitten
1 Karotte, geraspelt
2 Stangen Staudensellerie, in Scheiben geschnitten
1 EL frischer, feingewiegter oder 3/4 EL getrockneter Oregano
1 El frisches, feingewiegtes oder 1 TL getrocknetes Basilikum
750 ml heißes Wasser
1 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
frische Basilikum- oder Oreganoblättchen zum Garnieren, wahlweise 2 TL feingewiegte frische Petersilie 

ZUBEREITUNG

1) Den Backofen auf 200°C vorheizen (Gas Stufe 6). Die Tomaten darin grillen, bis die Schalen aufplatzen. Dabei häufig wenden. (Dauert etwa 15 Minuten.) Etwas abkühlen lassen, dann schälen und in kleine Stücke schneiden.

2) Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Paprika-, Karotten- und Selleriestückchen bei mittlerer Hitze ein paar Minuten lang anbraten. Oregano und Basilikum hinzugeben, gut umrühren und wieder ein paar Minuten schmoren lassen.

3) Wasser und Tomaten hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Bei halb geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten leise köcheln  lassen. Danach im Mixer oder mit dem Rührstab ein paar Sekunden lang mixen. Wieder in den Topf gießen und noch einmal erhitzen, falls nötig. Mit gehackter Petersilie oder ganzen Basilikum- bzw. Oreganoblättchen bestreut servieren.
Wenn die Suppe dicker werden soll, ca. 200 g gekochte Kartoffeln zugeben.
Noch herzhafter wird sie, wenn Sie ca. 10 Minuten vor Ende der Kochzeit ein paar Löffel gekochte Getreidekörner zufügen. Eine cremigere Variante erhalten Sie, wenn Sie kurz vor dem Servieren noch ein wenig Sojamilch oder süße Sahne hinein rühren. Probieren Sie es doch nachzukochen! Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit! 

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Aktualisiert am 21.08.2020